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Moto X 2014 – Testbericht (Review) von Attila Vass

Dieser Testbericht des Moto X (2014) 2nd Gerneration, wurde von Attila Vass dem Inhaber unserer befreundeten Google+ Community Motorola-Community D-A-CH verfasst und ich möchte mich an dieser Stelle bei Attila bedanken! Auch die Moto 360 Smartwatch ist auf dem Weg zu Attila und ich hoffe das auch von dieser ein Benutzer-Testbericht folgt…. Aber nun genug meiner Worte und viel Spaß beim Lesen!

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Vor rund 1 Woche habe ich das neue Moto X 2nd Gen. erhalten. Ein grosses Dankeschön an einen Freund in Deutschland, der mir das ermöglicht hat. Ich musste mir das Gerät auf diesem Wege beschaffen, da es leider den Motomaker in der Schweiz nicht gibt.

FedEx lieferte ab Texas, wo die Moto X welche via Motomaker bestellt werden, zusammengebaut werden. Da ich schon seit Ende August 2013 ein Moto X 1st Gen. besitze, kenne und schätze ich die Vorzüge des X sehr. Ebenso werde ich in diesem Test auch Vergleiche der beiden Moto X Modelle machen. Seit rund 1 Woche habe ich das neue X im Gebrauch und wie viele wissen, bin ich sehr begeistert.

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Motorola gab das Moto X 1st Gen. explizit nicht als High-End-Gerät an. Es soll sich im Mittelklasse-Segment befinden. Das Moto X hat einen 4,7″ grosses Display mit 720p (1280 x 720p (316PPI) Active AMOLED) Display. Im Gehäuse werkelt ein 1,7 GHz starker Snapdragon S4 Pro Dual-Core-Prozessor mit 2 GB RAM. Der Speicher ist nicht erweiterbar, entweder 16 GB oder 32 GB sind fix verbaut. Der Akku ist ebenfalls fest verbaut und kommt mit 2.200 mAh daher. Beim Nachfolger sieht es aber schon ganz anders aus. Da kann man es wirklich bereits als High-End-Gerät bezeichnen. Das 5.2” grosse Display mit 1080p (423 ppi) ist eine klare Steigerung. Das abgerundete Corning Gorilla Glass 3 wirkt sehr edel und erinnert uns an das Nexus 4. Wie schon beim Vorgänger handelt es sich dabei wiederum um ein Active Amoled Display. Der Prozessor wurde ebenfalls stark aktualisiert. Neu arbeitet ein 2,5 GHz Qualcomm® Snapdragon™ 801-Prozessor mit einem QuadCore CPU. Auch die Grafikkarte wurde ausgewechselt. Nun ist ein Adeno 330 GPU drin. 2 GB RAM, wie schon beim Vorgänger, runden das Paket ab.

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Die Verarbeitung

Ich hab das Moto X letzte Woche am Montag erhalten, ausgepackt und schon beim ersten Anblick dacht ich mir wow. Ich hatte mich beim Design meines Gerätes für eine schwarze Front mit orange-farbiger Verzierung und einen Rücken aus Walnussholz (Das Material für den Moto Maker kommt aus nachhaltigem Anbau und wird von der Forest Stewardship Council zertifiziert) entschieden. Auf den Bildern im Motomaker wird nicht immer genau die Realität wiedergeben. Daher hab ich mich im Net via Google informiert, wie es beim Vorgänger ausgesehen hat. Und das hat mir sehr gefallen. Und nun mein Moto X ausgepackt, in die Hand genommen, … WOW. Sehr edel, super verarbeitet. Das Holz ist perfekt angepasst an den Rahmen. Die Abrundungen usw. alles passt super zusammen. Auch der Rest ist absolut spitzenmässig verarbeitet, wie wir es von Motorola eben kennen. Das muss sich seinesgleichen suchen. Keine Spälte, keine Unebenheiten, einfach alles perfekt verarbeitet. Vorne Glas und hinten Holz. Was mir aber ganz besonder gefallen hat ist das an den Rändern abgerundete Glas vorne. Das gefiel mir beim Nexus 4 schon sehr gut. Es gibt dem Smartphone einen edlen Touch. Das ist toll gemacht worden. Die Verzierungen in orangener Farbe sind auch gut gelungen. Obwohl es sich hier nicht um einen Unibody handelt, ist das ganze Smartphone sehr sehr robust und fest. Es wackelt nichts. Alles sehr sehr gut verarbeitet.

Das Design

Das Design ist grundsätzlich ähnlich wie das des Vorgängers. Die Ohrmuschel und das Mikrofon-Teil sind optisch angepasst worden und sind jetzt gleich gross und in gewünschter Farbe. Hinten die Abrundungen sind wie schon beim Vorgänger identisch. So liegt auch das neue Moto X sehr gut in der Hand. Ein klein wenig ist das neue X dünner geworden, als das X 1st Gen. Was man neu im Motomaker nicht anpassen kann, sind der Power-Button und die Lautstärke-Tasten. Diese sind farblich zum neuen Aluminiumrahmen angepasst worden. Der neue Aluminiumrahmen des Moto X umschließt das Gehäuse und dient gleichzeitig als Antenne. Der Rahmen wirkt sehr edel. Allgemein finde ich persönlich das X optisch edler, als den Vorgänger. Einerseits aufgrund des abgerundeten Displays an den Ränder, aber auch der Aluminiumrahmen trägt viel dazu bei.

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Die Software und der Prozessor

Zu der Software kann ich einfach sagen, dass es wie schon beim X 1st Gen. auf purem Android beruht. Zusätzlich sind einfach noch die bekannten Moto- und Moto-X-Apps dazu gekommen. Motorola hat teils Apps zusammengefasst und neu benannt. Die Funktionen sind grösstenteils jedoch ähnlich oder gleich. Die Touchless Control wurde weiter ausgebaut. Nun sind noch mehr Befehle ohne Berührung möglich. Ebenso kann man eine kleine Liste von Moto abrufen indem man den Aufreckruf sagt (dieser ist neu anpassbar – dazu komme ich später noch) und “Liste der Befehle ansehen”. Man kann aber auch die Befehle neu auf noch mehr Versionen geben. ZB. “Stell den Wecker für morgen früh um 6 Uhr”, was man früher mit 6 Uhr oder 18 Uhr speziell unterscheiden musste. Nun genügt es “morgen früh” oder “morgen Abend” dazu zu sagen. Aber auch neue Befehle sind dazu gekommen, wie z.B. “Selfie machen”, “WhatsApp-Nachricht schreiben”, “Bei Facebook poste”, “Foto machen”, “Sprich mit mir”, “Gute Nacht”, “Guten Morgen” usw. usw. Es gibt kaum noch was, was er nicht versteht.

Der Aufreckruf kann nun angepasst werden. Bislang hiess es “Ok Google Now”. Neu kannst einen beliebigen Weckruf sagen. Das kann sein z.B. “Hey Moto X” oder “Wach auf Schlafmütze”, “Was geht ab”, “Ich hab ne Frage”, “Hör mal zu” oder irgendwas! Nur hat er Mühe, wenn man nur 2 Wörter sagt. Er möchte in den meisten Fällen mind. 3 Wörter hören. Man kann aber auch einen ganzen Satz mit über 3 Wörtern sagen! Z.B. “Hey Moto, bist Du wach oder schläfst du noch?” Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Das ist ein nettes Feature von Motorola. Find ich super, dass man es nun anpassen kann. Das setzt die Moto X weiter von den restlichen Smartphone’s ab, bei denen immer noch “Ok Google” oder “Ok Google Now” gesagt werden muss.

Und mit jedem Aufweckruf begrüsste mich das Moto X von neuem mit “Hallo Attila” oder “Na?” oder “Hey Attila” oder “Was gibst?” oder anderen Begrüssungstexten, so wie man Freunde eben begrüsst. Das Moto X will ganz klar mein Freund sein, wie ich es beim Moto X 1st Gen. schon geschrieben habe und es bemüht sich jetzt noch mehr dafür. Und auch diesmal mit grossem Erfolg.
Die Spracherkennung funktioniert wie gewohnt beim X sehr gut. Damit es aber gut funktioniert muss es zuerst konfiguriert werden. Dies kann man bereits beim erstmaligen Einschalten machen, denn man wird automatisch danach gefragt, ob man es konfigurieren will. Oder man kann es im Nachhinein machen in der App “Moto”. Dort drin zu den Einstellungen und Sprache. Man muss 3 mal separat den selbst gewählten Weckruf z.B. “Hey Moto X” wiederholen. Dann erkennt er Deine Stimme in der Folge automatisch. Zu Beginn muss sich das Moto X an Deine Stimme und Aussprache gewöhnen. Er lernt aber schnell und merkt dann mit der Zeit immer besser, was Du sagen willst. Wenn Du z.B. jemand anrufen willst, sagst den Weckruf und z.B. “Harakiri anrufen”. Teils ungwohnte Wörter erkennt er ned sofort und schlägt mir teilweise recht merkwürdige Sachen vor. Aber er gibt auch die Möglichkeit den Kontakt selbst auszuwählen und merkt sich den Entscheid auch. Wenn es also mehrmals vorkommt, dass er den Namen “harakiri” ned richtig versteht und man ihn in den Kontakten dann auswählt, dann versteht er es mit der Zeit und fragt nicht mehr danach, sondern weiss, dass ich diesen bestimmten Kontakt damit meine.

Nur noch kurz was zum Speicher. Ich hab die 16GB-Version. Teilweise kann man im Net lesen, von den 16 GB seien ja bloss noch 8 GB übrig und man könne kaum noch ne App installieren, da der Platz nicht reichen würde usw. usw. Alles Blödsinn! Wenn diejenigen Tester, tatsächlich ein Moto X 2nd Gen. in der Hand gehabt hätten und es auch mal genauer angeschaut hätten, dass ist ganz klar und deutlich ersichtlich, dass von den 16GB noch genau 10.01GB frei verfügbar sind. Für Apps genügt das allemal. Alles ander kann man in die Cloud legen oder via OTG auf en externe Speicherkarte oder USB-Stick. Ich habe jetzt gerade rund 100 Apps installiert, welche rund 3.3 GB benötigen, meine Videos und Fotos im Umfang von über 900MB noch nicht in der Cloud gesichert und im Cache hab ich aktuell 453 MB, aber ich hab immer noch rund 5.4 GB frei! Es genügt also locker vom Hocker! Die Panikmacherei hab ich echt satt von Leuten, die das Smartphone entweder gar nicht getestet haben oder nur halbherzig! Das gleiche Spiel ist auch bei der Kamera und Akku der Fall. Zu der Kamera komm ich dann gleich als nächstes…

Zuerst noch kurz zu der Performance. Wie wir es vom X 1st Gen. schon kennen und ehrlich gesagt von allen Moto’s, durften wir auch vom neuen X eine ausgezeichnete Performance erwarten. Und wir wurden nicht enttäuscht. Das Ding rennt! Es läuft ned, es rennt! Sowohl via WLAN und Mobilfunk, aber auch einfach nur im Menü rumschwirren geht mit einem ordentlichen Tempo von statten. Sehr gut. Dazu muss ich kaum was sagen, es ist einfach nur Hammer. Viel schneller, als das X 1st Gen. ist er ned unbedingt, aber schneller ist er ein wenig. Das X 1st Gen. erschien mir, zumindest bis vor 2-3 Wochen, immer noch das schnellste Smartphone auf dem Markt zu sein. Daher kann man nicht ne Performance erwarten, die 20-30% schneller ist, als das alte X. Aber das neue X hat es geschafft und das alte X auch noch getoppt. Bravo.

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Die Kamera

Die Kamera war bei Motorola bislang so gut wie immer ein grosser Schwachpunkt. Da können wir kaum was schönreden. Das ist fakt. Mit dem Moto X 1st Gen. wurde hier aber von Motorola mal ein ordentlicher Schub nach vorne gemacht. Die Kamera damals war schon ein ganzes Stückchen besser. Natürlich kam sie nicht an die Konkurrenz von Sony und Co heran. Aber für uns Moto-Fans, was sie wirklich sehr gut geworden, was die zahlreichen Fotos auf G+ von den X-Usern sehr wohl beweisen. Daher war ich sehr auf das X 2nd Gen. gespannt. Bei der Vorstellung ist dann auch endlich mehr darüber an die Öffentlichkeit gekommen und zu meiner Überraschung und Freude, wurde dem X 2nd Gen. eine Sony-Kamera verpasst worden 🙂 WOW. Da kann ja kaum was schiefgehen, dachte ich. Eine Sony-Cam, wie es auch viele asiatische Geräte haben (nicht nur Sony) und damit sehr gute Ergebnisse erzielen, das ist das, was dem Moto X 2nd Gen. sehr sehr gut kommt. Und dann kamen wieder die obligatnen negativen Meldungen von Leuten, die meiner Meinung nach die Kamera a) gar ned ausprobiert haben oder b) ein schlechtes Händchen dafür haben. Aber dann kommts ja ned drauf an, welche Kamera die Leute in der Hand haben oder c) Motorola einfach wiedermal schlecht reden wollen. Egal, ob es a), b) oder c) ist. Ich glaube nur das, was ich selber sehe. Habe dann unter verschiedenen Testbedingungen Fotos gemacht. Unter guter Belichtung, tagsüber, bei Dämmerung, im Dunkeln, im Keller stockdunkel und ohne Licht, bei schnellen Bewegungen, mit HDR, ohne HDR, mit Blitz, ohne Blitz, alles mögliche hab ich ausprobiert. Ein paar Fotos hab ich Euch hier (http://goo.gl/TI9AhZ) zusammengestellt. Entscheidet selbst. Ich persönlich bin der Meinung, dass die neue Kamera des Moto X 2nd Gen. sehr sehr gute Fotos macht. Der Blitz ist sehr stark. Habe im Keller, im finstern (also wirklich stockdunkel. Ich konnte meine Hand nicht mal sehen. Musste alles blind machen) ein Foto gemacht, welches meiner Meinung nach nicht schlecht ist! Ich kann die Schlechtrederei der Kamera nicht verstehen. Die Fotos bei guter Belichtung am tageslicht, ist klar, die muss man nicht kommentieren. Die kriegt heutzutage jede Kamera ordentlich hin. Die Farbsättigung ist dank der Sony-Cam deutlich besser, als jene des Moto X 1st Gen. Habe die Fotos an meinem FullHD-TV verglichen. Da sieht man die Unterschiede ganz gut. Im Dunkel gibts ein rauschen, was jedoch alle anderen Konkurrenten ebenfalls haben. Da kannste mit ner Handycam aktuell noch nicht Fotos schiessen, wie mit einer richtig guten Digicam. Meine Digicam Zuhause hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und kann so mit in Sachen Farbsättigung, Schärfe und Details nicht mit dem Moto X 2nd Gen. mithalten. Ja so ist es tatsächlich. Zur Verteidigung meiner Digicam, muss ich aber sagen, dass es ne günstige Samsung-Cam ist, die ich mal bekommen habe. Ich selber steh ned so auf Samsung und würde mir kein Produkt mehr von dieser Marke kaufen. Aber einem geschenkten Gaul schaut man ned ins Maul 🙂

Natürlich hab ich auch die Videofunktion versucht. Auch jene ist meiner Meinung nach sehr gut. Hab SloMo-Videos gemacht, aber auch die 4K-Auflösung musste ich ausprobieren. WOW. Braucht zwar ordentlich Platz, aber hey! Die Qualität ist auch ordentlich 🙂 Beispiele, hab ich ebenfalls hier: http://goo.gl/TI9AhZ

Natürlich durfte auch die Nexus-Kamera-App ned fehlen, damit man so schöne Photo-Sphere-Fotos machen kann. Das nutz ich gerne und funktioniert mit dem X tadellos. Mehr kommentieren muss ich da kaum. Weil es betrifft dann eh die App selber, welche von Google ist.

Bildbeispiele meines Moto X

Der Akku

Der Akku ist immer ein heisses und heikles Thema. Die heutigen Geräte haben gefühlt immer zuwenig Akkuleistung, haben immer noch bessere und grössere Displays und immer umfangreichere Prozessoren die eben auch mehr am Akku saugen. Da genügt ein 1700mAh natürlich bei weitem nicht mehr. Wenn man auf Papier 2200mAh vom Moto X 1st Gen. sieht, ist das ned schlecht, aber haute keinen vom Hocker. Tatsächlich waren die erreichten Werte deutlich besser, als es zuerst den Anschein gab. Auch die Motorola-Kritiker kamen damals schon mit Hiobsbotschaften, der Akku sei nix, halte grad noch bis Mittag usw. usw. usw. Wir alle wissen, wie es wirklich war und ist und lieben die Akkulaufzeit unseres X. Dann kam das Moto X 2nd Gen. und viele warteten auf einen 3200mAh oder mind. 2900 mAh Akku. Es kam aber lediglich ein 2300 mAh-Akku. Nun auf den ersten Blick scheint es enttäuschend zu sein. Um ehrlich zu sein, habe auch ich mehr erhofft, als nur 100mAh Zuwachs. Hmm. Aber da ich eben nicht ein Hardware-Junky bin und weiss, dass es eben die Harware alleine nicht macht, sondern die Software und besonders die Harmonie zwischen der Software und Hardware den entscheidenden Punkt ausmacht, hatte ich genug Vertrauen zu Motorola, dass sie es eben auch so packen können. Motorola gibt uns an, dass die Akkulaufzeit für einen Tag normale Nutzung genügt. Da ich mich persönlich jedoch nicht zu den normalen Usern zähle, sondern eher zu den Hardcore-Usern, muss ich immer etwas knapper rechnen. Ich benötige immer mehr Akku, als die meisten Anderen, da ich viele Apps habe, die im Hintergrund arbeiten, meine Synchronisierung ständig auf Hochtouren läuft (synchen ohne Verzögerungen), bei mir WLAN, GPS immer für die Standort-Genauigkeit usw. laufen. Ebenso habe ich Zuhause keinen Notebook und so läuft bei mir ALLES über das X. Gmail, Hangouts, Skype, Google+, Musik hören via Play Music, Kalender, spiele zwischendurch Hotspot für mein Tablet, mache viele Fotos (die wiederum in der Google-Cloud per sofort gesichert werden, usw.usw. usw. Alles läuft von Morgen früh bis spät abends auf hochtouren. Und so muss der Akku auch einiges leisten können. Bei einem Display, welcher 0.5-Zoll Zuwachs erhalten hat, kann man auch ned erwarten, dass er gleichviel Akku benötigt, wie der Vorgänger. Und ein Kern des Prozessor hört ja immer noch zu, die ganze Zeit! Das ist auch nicht zu vergessen. Aber all das zusammen hat Motorola sehr sehr gut gelöst. Habs eigentlich auch erwartet. Nehme mein X am Morgen um 6 von der Steckdose und am Abend um rund 23 Uhr, hab ich immer noch Saft! Unter 20% kam ich die ganze Woche nie! Und das ist eine sehr gute Leistung. Und das bei einem SOC (Screen-on-time) von zwischen 1,5-4,5 Stunden. Daher muss ich sagen, WOW. Das Moto X 2nd Gen. hat, wenn man die Display-Grösse und Prozessor-Verstärkung mitberücksichtigt, weniger Akkuverbrauch, als sein Vorgänger, welcher 2200mAh hatte. Die Akkulaufzeit bei mir ist teilweise besser als vom X 1st Gen. und teilweise gleich. Schlechteres Ergebnis hatte ich im Schnitt bislang nicht. Habe in der ersten Woche jetzt aber doch häufig mit dem X gespielt. Habe auch ein paar Tage WLAN aktiv drin gelassen und dann auch mal mit der App Wi-Fi-Matic WLAN nur dann drin gehabt, wenn ich dort war, wo ich auch ein WLAN-Netz-Zugang hatte (Zuhause). Klar im Hintergrund läuft bei mir WLAN trotzdem noch für die Standortbestimmung (aber dafür braucht es ned viel Akku). Der Unterschied wenn WLAN wirklich dauerthaft on ist oder eben, wenn ich es lediglich dann brauche, wenn ich Zuhause bin und sonst nur für Standortbestimmung benötigt wird, dieser Unterschied ist doch recht gross und machte bei mir am Ende des Tages doch ca. 5-15% beim Akku aus! Auch der Netzempfang macht viel beim Akku aus. Hab ich den ganzen Tag sehr guten Empfang oder eben keinen guten Empfang (auch wenn nebenbei WLAN vorhanden ist), macht dies beim Akku ebenfalls nicht wenig aus. Würde es ebenfalls auf ca. 5-15% schätzen. Ok, grundsätzlich ist es ja wurscht ob ich am Abend vor dem zu-Bett-gehen noch 20% oder 50% drauf habe. Alles in allem bin ich mehr als zufrieden mit dem Akku. Bravo Motorola!

Moto X 2014 Testbericht Attila-5

Und dies muss ich nun mal loswerden. Für alle, die sagen, und trotzdem ist die Akkuleistung zu mager: Seien wir mal ehrlich, wozu brauchen wir nen Akku, der 1,5 Tage hält bei normaler Nutzung! Wozu? Damit wir es am nächsten Tag am Mittag aufladen müssen und uns ärgern, wenn wir das Ladekabel mal ned dabei haben usw.??? Ich nehme mal an, jeden Abend geht jeder von Euch zu Bett und schläft bis zum Morgen! Das ist zumindest der Normalfall. Und ob der Akku am Abend noch 50% oder 40% oder nur 5% anzeigt, das ist doch sowas von egal. Er muss nur solange durchhalten, bis ihr ins Bett geht. Danach geht das X an die Steckdose und am Morgen ist der Akku bei 100% (Apropo. Die Ladezeit mit dem Originalladegerät im ausgeschaltenen Zustand ist so ziemlich genau 1,5h). Dann beginnt der Spass wieder von neuem! 🙂 Wozu dann nen 3000mAh verbauen, welcher mehr Platz und Gewicht braucht, wenn ein 2300mAh auch genug sind. Ich behaupte mal, für 98-99% der User ist es genug. Selten gibts einen, der den Akku noch mehr beansprucht, weil er noch intensiver das Smartphone nutzt. Dann muss dieser sich eben ein anderes Smartphone suchen. Dies ist meine persönliche Meinung.

Das Display

Auch beim Display hat sich einiges getan. Beim X 1st Gen. gav es viel Disskussionsstoff diesbezüglich, weil einige meinten 720p seien zuwenig! Motorola sagte dann, es bräuche ned mehr, da das menschliche Auge es eh nicht wahrnehmen kann. Dieser Meinung war ich auch. Natürlich ist die Qualität auch eine grosse Frage. Das neue X hat nun 1080p. Eine deutliche Steigerung, gegenüber dem X 1st Gen. Aber sieht man den Unterschied auch? Ich hab meine beiden X nebeneinandergestellt und die gleichen Fotos, Internetseiten usw. aufgerufen und angeschaut. Und ich muss sagen, JA, man sieht es wirklich. Aber das was vermutlich unser Hirn überlistet und uns sagt, dass das neue X das viel bessere Display hat, sind vermutlich die klaren Farben und die Helligkeit. Das X 2nd Gen. hat eine bessere Helligkeit aufzuweisen, als das X 1st Gen. Auch bei Sonneneinstrahlung macht das neue X eine bessere Falle. Meiner Meinung nach eine klare Verbesserung. Es scheint schärfer, klarer, heller und farbintensiver zu sein.

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Mein FAZIT

Ich bin wiederum begeistert! Das X 1st Gen. hat es geschafft, als erstes Handy nach über 20 Jahren, welches länger als 3 Monate bei mir aushielt. Ich hatte es nun 1 Jahr, 1 Monat und 1 Tag in Gebrauch. Einige andere Konkurrenten hab ich dazwischen gekauft und gegen das X antreten lassen, doch irgendwie konnte keiner, aber auch wirklich keiner was gegen die Moto-magic anhaben. Nun ist der Nachfolger da. Das X 2nd Gen. So bin ich nun gespannt, wie lange es bei mir aushält. Ich kann es mir aber gut vorstellen, dass es den unglaublichen Rekorde von 1 Jahr, 1 Monat und 1 Tag sogar noch toppen kann.

Moto X 2014 – Testbericht (Review) von Attila Vass
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