{"id":18198,"date":"2016-03-08T11:53:30","date_gmt":"2016-03-08T10:53:30","guid":{"rendered":"http:\/\/mobildingser.com\/?p=18198"},"modified":"2016-08-04T16:45:59","modified_gmt":"2016-08-04T14:45:59","slug":"ulefone-power-mit-6050mah-akkumonster-im-test-kann-es-uberzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mobildingser.com\/2016\/03\/08\/ulefone-power-mit-6050mah-akkumonster-im-test-kann-es-uberzeugen\/","title":{"rendered":"Ulefone Power im Test – Kann das Smartphone mit dem Monsterakku \u00fcberzeugen?"},"content":{"rendered":"
Ulefone Power, <\/b>der Name ist Programm, jedoch bezieht sich dies nicht auf die reine Rechenpower. Soviel darf ich schon vorweg nehmen. Der Name steht f\u00fcr Akku-Power, denn verbaut ist hier ein fetter 6050mAh Akku<\/strong>, selbst Heut zu Tage noch ein seltener Anblick. W\u00e4hrend alle anderen im 5,5 Zoll Segment zum Gro\u00dfteil auf 3000mAh setzen hei\u00dft es bei Ulefone: \u201cKlotzen statt kleckern\u201d. Doch nur ein gro\u00dfer Akku rei\u00dft aktuell niemanden mehr vom Hocker, auch der Rest muss stimmen. Und Ulefone verpasst dem Power einige Features die auf dem Datenblatt schonmal Punkte einbringen. Doch geht die Rechnung auch in der Praxis auf? Dies kl\u00e4re ich, wie gehabt, in der Review.<\/span><\/p>\n Display<\/b>: <\/span> 5.5 Zoll Full HD (1920x1080p) LTPS<\/span><\/p>\n Displayglas<\/b>:<\/span> Corning Gorilla Glas 3 in 2.5D Form<\/span><\/p>\n Prozessor<\/b>: <\/span> Mediatek MTK 6753 Octa-Core mit 1,3 Ghz sowie Mali T720 Grafik<\/span><\/p>\n Arbeitsspeicher<\/b>:<\/span> 3GB LP DDR RAM<\/span><\/p>\n Kameras<\/b>:<\/span> 13MP Sony IMX214 (Haup), Blende F1.8 und 5MP OmniVison (Front)<\/span><\/p>\n Speicher<\/b>:<\/span> 16GB zzgl. Micro SD-Slot mit bis zu 128GB<\/span><\/p>\n Akku<\/b>:<\/span> 6050mAh Sony Litium-Ionen\/ Polymer Battery (nicht wechselbar)<\/span><\/p>\n Betriebssystem<\/b>:<\/span> Android 5.1, sowie optional den u-Launcher<\/span><\/p>\n Connection<\/b>: <\/span> LTE ( inkl. Band 20), Bluetooth 4.0, WLAN b\/g\/n, A-GPS<\/span><\/p>\n Zusatz-Features<\/b>:<\/span> Infrarot-Sensor, Hotknot, Gesten-Steuerung, LED-Benachrichtigungslicht, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n Quck-Charge, Radio, Fingerabdruckscanner, Dual-Hybrid-Sim, USB-OTG<\/span><\/p>\n Ma\u00dfe<\/b>:<\/span> 155mx77x9,5mm<\/span><\/p>\n Gewicht<\/b>:<\/span> 190g<\/span><\/p>\n Farbe<\/b>:<\/span> Dunkelblau, Holz, silber-wei\u00df<\/span><\/p>\n <\/p>\n Mein Paket wurde ordentlich durch den deutschen Zoll in die Mangel genommen, was sich beim Auspacken auch zeigte, denn der Karton war nicht wieder sorgf\u00e4ltig zusammen gesetzt worden sondern einfach zusammen gepresst. Zudem hat der Karton eine kleine Delle abbekommen. Gl\u00fccklicherweise blieb der Inhalt heil und unversehrt. Nachdem der Puls wieder runter gefahren war\u00a0habe, ich das das Ulefone Power direkt aus seinem Pappgef\u00e4ngnis befreit. Der Karton ist in dezentem schwarz gehalten und es oben lediglich der Aufdruck \u201cPower\u201d zu finden.<\/span><\/p>\n \u00d6ffnet man den Deckel so kommt auch direkt das Ulefone Power zum Vorschein. \u00d6ffnet man dann den weiteren Pappeinleger, befindet sich darunter das Zubeh\u00f6r. Dies f\u00e4llt reichhaltig aus. So findet ihr im Paket neben einer Schnellstartanleitung in englisch, eine <\/span>Displayschutzfolie <\/b>(eine weitere ist bereits aufgebracht), <\/span>Kopfh\u00f6rer<\/b>, <\/span>USB-OTG Kabel<\/b>, <\/span>Silikoncase<\/b>, und nat\u00fcrlich den <\/span>Quick-Charge Lader <\/b>inkl. <\/span>USB-Kabel, sowie den Simschacht-\u00d6ffner<\/b>.<\/span><\/p>\n Weiterhin hat unser Partner <\/span>www.cect-shop.com<\/span><\/a> noch eine <\/span>Checkliste<\/b> beigelegt wo ein Mitarbeiter ( bei uns hie\u00df er\/sie: Jillian(?)) das Ger\u00e4t durch checkt und das Paket auf Inhalt pr\u00fcft und dies mit seiner Unterschrift gegenzeichnet, weiter wurden 2 \u201cSilikon-Handyst\u00e4nder\u201d<\/strong> mit \u201cCECT-Logo\u201d beigelegt. Der Versand erfolgte im \u00fcbrigen sehr schnell. Servicetechnisch ist das erste Sahne. An dieser Stelle sagen wir auch nochmal Danke<\/strong> f\u00fcr das Testsample.<\/span><\/p>\n Da halte ich das Ulefone Power also in der Hand und denke mir wieder: „Wow, wieder mal hauen die Chinesen ein qualitativ hochwertiges Ger\u00e4t raus.\u201d Ja es ist wirklich erstaunlich was man an Qualit\u00e4t aus dem Reich der Mitte zwischenzeitlich so bekommt. Sie brauchen sich nicht zu verstecken. Die Zeiten sind schon l\u00e4nger vorbei. Ich hatte das Gl\u00fcck und bekam das Ulefone Power in der \u201cHolzausf\u00fchrung\u201d, bedeutet, dass die R\u00fcckseite aus Holz<\/strong> ist. Genauer gesagt aus Kanadischer Eiche<\/strong> ( laut Ulefone) und dies f\u00fchlt und fasst sich einfach klasse an. Wenn ich auch anfangs skeptisch war ob dies Kunststoff oder wirklich Holz ist. Grund: Die R\u00fcckseite ist wesentlich h\u00e4rter als die Bambusr\u00fcckseite meines OnePlus One. Jedoch ist Eiche nat\u00fcrlich auch h\u00e4rter als es eben Bambus ist. Dazu gesellt sich der Edelstahlrahmen<\/strong>. Alles macht einen sehr guten Eindruck. Kein Knarzen oder gro\u00dfe Spaltma\u00dfe.\u00a0<\/span>Und damit ihr euch auch einen Eindruck machen k\u00f6nnt,\u00a0habe ich das Ulefone Power mit in den Wald ausgef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n Die Frontseite nimmt zum Gro\u00dfteil das 5.5 Zoll 2.5D Full-Display<\/strong> ein. Darunter seht ihr einen runden beleuchteten Homebutton<\/strong>. links und rechts daneben fast unsichtbar findet ihr die Men\u00fc- und die Zur\u00fccktaste <\/strong>(ebenfalls beleuchtet).<\/strong> Die Beleuchtung ist sehr schwach und eigentlich nur um dunkeln zu sehen. Ich kann jedoch sagen, dass ich nie Probleme hatte diese Tasten zu treffen. Ein Vibrationsfeedback<\/strong><\/span> sorgt zudem f\u00fcr das n\u00f6tige Feeling. \u00dcber dem Display findet ihr links die 5MP Selfi-Kamera<\/strong>. Mittig die H\u00f6rmuschel und rechts noch den N\u00e4herungs- und Lichtsensor, sowie ein 3farbige , im dunkeln leider zu helle, Benachrichtigungs-LED<\/strong>.<\/span><\/p>\n Die linke Seite ist sehr \u00fcbersichtlich, hier findet hier im oberen Bereich lediglich den Hybrid-Sim-Slot.<\/p>\n An der rechten Seiten finden wir dagegen etwas mehr. Oben die Laut- und Leiserbuttons, direkt darunter der Power-Button. Und der einzige runde Button ist der <\/span>Smart-Key. <\/b>Ein kurzer Druck und die Kamera wird gestartet, Ausl\u00f6sen klappt dar\u00fcber ebenfalls. Aber, als Kamerabutton liegt er zu zentral und die Bedienung ist nicht optimal. Nimmt man dagegen Selfies mit der Frontkamera auf, liegt der Button nat\u00fcrlich perfekt. Dr\u00fcckt ihr den Button l\u00e4nger so wird direkt der interne Voicerecorder<\/strong> gestartet. Alle Buttons lassen sich super dr\u00fccken und geben ein sehr gutes Feedback.<\/span><\/p>\n Die Oberseite wird durch 2\u00a0kleine Kunststoffstreifen im Edelstahlrahmen getrennt, an der rechten Seite finden wir den 3,5mm Kopfh\u00f6rer Anschluss und links ist der Infrarotsensor<\/strong>.\u00a0<\/span><\/p>\n Die Unterseite wird links und rechts wieder von Kunststoffstreifen getrennt, in der Mitte liegt der USB Anschluss, rechts im Rahmen findet ihr das Mikrofon.<\/span> Die R\u00fcckseite: Jedes dieser Holzcover ist, laut Ulefone ein Unikat und es fasst sich einfach gut an. Die R\u00fcckseite ziert die die 13MP Sony Hauptkamera<\/strong>, links daneben ist eine Dual-LED<\/strong> Blitzlicht. Unter der Kamera findet ihr den 360Grad Fingerprintsensor<\/strong>, welcher leicht ins Geh\u00e4use eingelassen ist. Mittig prankt dann noch der \u201cUlefone\u201d Schriftzug.<\/span><\/p>\n Mit 190g ist das Ulefone Power nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr jedermann gemacht. Die 5,5 Zoll sind dagegen schon Standard. Da das OnePlus One ebenfalls nicht klein ist, fiel der Umstieg relativ leicht. Nur die Dicke von 10mm ist nat\u00fcrlich eine Ansage. Zwischenzeitlich hatte ich auch immer mal mein OnePlus One in der Hand und der Unterschied von der Dicke her ist dann schon erstaunlich. Dennoch st\u00f6rt mich die Gr\u00f6\u00dfe und Masse des Ulefone\u00a0nicht wirklich.<\/span><\/p>\n Das Display, wie immer eines der wichtigsten Teile eines Smartphones. Und hier kann ich euch beruhigen. Es ist ein 5,5 Zoll Full HD Display, l\u00f6st also mit 1920 x 1080Pixel auf und erkennt 5 Ber\u00fchrungspunkte. Das ganze ist ein LTPS <\/span>(low temperature polysilicon)<\/span> Display welches von AUO stammt, dies wiederum ist der 2. gr\u00f6\u00dfte Panelproduzent hinter JDI Display. Das Panel wird hier von Cornings Gorilla Glas in der Version 3 gesch\u00fctzt, hinzu kommt das 2.5D Design, die R\u00e4nder sind also abgerundet. Das Display macht einen sehr guten Eindruck, alles ist scharf und es sind keien Pixel zu erkennen. Die Farben wirken kr\u00e4ftig, blickwinkelstabil und das Panel ist sehr hell, sogar noch heller als das Meizu M2 Note. Zudem reagiert es schnell auf Eingaben. Weiterhin kann das hier verbaute Panel auch noch mit einer guten Farbabstimmung aufwarten, so dass es keinen Gelb- oder Blaustich hat. Die Schwarzwerte stimmen, k\u00f6nnen aber nat\u00fcrlich nicht mit AMOLED-Displays mit halten. Die geringste Helligkeitsstufe ist mir jedoch noch nicht dunkel genug. Empfindliche Personen m\u00fcssen abends im Bett dann auf eine Softwarel\u00f6sung ( z. Bsp.: Screen-Filter) ausweichen. Tja, und dann bleiben da noch die etwas zu breit geratenen R\u00e4nder (Bezel) links und rechts. Aber auch oben und unten kommen sie, besonders mit der wei\u00dfen Front, \u201csehr gut\u201d zum Vorschein. Leider ist das sowohl beim Holds K3 (Artikel)<\/a>, also auch auch bei Meizu\u00b4s M2 Note (Artikel)<\/a> so. Ich hoffe, dass wir hier k\u00fcnftig noch besseres zu Gesicht bekommen. Was weiterhin auff\u00e4llt ist das Mediateks Miracast nicht im System zu finden ist, was aber nicht ins Gewicht f\u00e4llt. „Out of the Box“ sch\u00fctzt Ulefone das Power direkt mit einer Folie, hier war ich positiv \u00fcberrascht, denn auch jetzt nach all der Testzeit weist sie kaum Kratzer auf. Das Power befand sich dabei, abgesehen vom Silikoncase, ohne weiteren Schutz. Die Qualit\u00e4t der Folie kann ich somit als sehr gut einstufen.<\/span><\/p>\n Mediateks bekannter Octa-Core MT6753<\/strong> mit 1,3Ghz<\/strong> und 3 GB LPDDR3 RAM<\/strong> sollen hier f\u00fcr ausreichend Leistung sorgen. Leider und unverst\u00e4ndlicherweise setzt Ulefone hier auf Android in 32Bit statt 64bit, wie es auch der Prozessor unterst\u00fctzt. Dennoch kann ich sagen, dass das Ulefone Power bis auf wenige Ausnahmen absolut performant und fl\u00fcssig l\u00e4uft. Dank der 3GB Arbeitsspeicher hat das Power auch keine Probleme mit Multitasking. Wie \u00fcblich muss es mit dem Chromebrowser und 20 offenen Tabs klar kommen, sowie WhastApp, Hangouts und Google Plus, nebenbei nat\u00fcrlich Musikh\u00f6ren und immer wieder das wechseln zwischen diesen Apps. Das Ger\u00e4t macht hier einfach einen verdammt guten Eindruck.<\/span><\/p>\n Aber auch diversen Spielen musste sich das Ulefone Power stellen. Zum Einsatz kamen hier Sniper Fury und Asphalt 8 um die 3D Leistung zu zu pr\u00fcfen, sowie Alto und Vikings, welche stellvertretend die 2D-Leistung untermauern d\u00fcrfen. Die 3D Leistung des Mediatek SoCs bzw. der verbauten ARM Mali T720<\/strong> Grafikeinheit kennen wir nat\u00fcrlich bereits vielfach aus anderen Handsets. Und so spiegelt sich die Leistung auch beim Ulefone Power wieder. Asphalt 8 war selbst auf niedrigsten Einstellungen nicht fl\u00fcssig spielbar. Sniper Fury war mit den niedrigsten Einstellungen fl\u00fcssig, bedauerlicherweise leidet dann nat\u00fcrlich die Grafikqualit\u00e4t darunter. Bei der 2D Leistung gibt sich das Ulefone Power, wie gedacht, keine Bl\u00f6\u00dfe und meistert die getesteten Spiele ohne Probleme. Wie immer gilt: Man 3D Games nur begrenzt spielen. 2D stellt keine H\u00fcrde dar.<\/span><\/p>\n Und damit ihr auch wieder Vergleichswerte habt bekommt ihr hier wieder eine Auswahl an synthetisch Benchmarks:<\/span><\/p>\n <\/p>\n Antutu, Geekbench, Quadrant und Velamo<\/span><\/p>\n 36000 Pun<\/strong>kte im Antutu Benchmark<\/strong> sind definitiv nicht schlecht f\u00fcr einen MTK 6753 Octa-Core und wie oben bereits geschrieben, l\u00e4uft das Ulefone Power im Alltagsbetrieb absolut fl\u00fcssig. Selten hat mir dieser Prozessor soviel Freude wie im Power bereitet.<\/span><\/p>\n Das Power kommt mit weltweiter LTE Unterst\u00fctzung<\/strong>, WLAN geht bis 300mBit im N-Standard jedoch nur im 2,4Ghz Bereich und Bluetooth wird gl\u00fccklicherweise im Standard 4.0 \u201cLow-Energy\u201d unterst\u00fctzt. Das Ulefone Power bringt zudem einen Dual-Sim bzw. Hybrid Sim-Slot mit. Ihr k\u00f6nnt 2 Micro SIM-Karten einlegen oder aber eine Micro-Sim und eine Micro SD-Karte mit bis zu 128GB. Ich habe beides f\u00fcr euch getestet. Und kann keine Probleme bei der Nutzung feststellen. Einzig, dass mir der interne Speicher von 16GB bei 2 Sim-Karten dann zu gering war. Ansonsten k\u00f6nnt ihr intern einstellen welche Karte \u201cwof\u00fcr herhalten\u201d soll. Jedoch geht nur eine Karte f\u00fcr das Mobile Internet. Apropos, hierf\u00fcr habe ich mir zus\u00e4tzlich zu meiner Congstarkarte eine weitere im Vodafone Netz besorgt, um so auch die LTE-F\u00e4higkeiten unter die Lupe zu nehmen. Denn das Ulefone Power unterst\u00fctzt das bei uns wichtige LTE Band 20<\/strong>. So war ich knapp 10 Tage mit Vodafone LTE unterwegs bevor das magere Volumen von 750MB aufgebraucht war, danach ging es im Telekom-Netz bei max. 7.2mBit weiter. Ich muss gestehen dass mir \u201cLTE-Speed\u201d gut gef\u00e4llt, ich komme aber auch sehr gut mit dem Congstartarif und den 7.2mBit klar. Die Verbindung im Vodafone LTE Netz war gut, wenn auch nicht hervorragend bei meinem einzigen Test, denn theorethisch kann Vodafone 50mBits.\u00a0<\/span><\/p>\n Telefoniert\u00a0habe ich nat\u00fcrlich auch. Und auch hier braucht sich\u00a0das Ulefone Power nicht verstecken\u00a0sowohl ich, als auch mein Gegen\u00fcber waren klar zu verstehen. Den Freisprecher kann man auch als diesen verwenden, wenn er auch Bassanteile schwer vermissen l\u00e4sst und bei voller Lautst\u00e4rke zu Verzerrungen neigt. Die beigef\u00fcgten Kopfh\u00f6rer (Headset) k\u00f6nnen nicht \u00fcberzeugen: Billige Verarbeitung und ein blecherner, hohler Klang. Aber immerhin mit Rufannahmetaste. Dagegen sind die JBL E1+ jedoch eine Wonne. Diese habe ich auch beim FM-Test verwendet, ihr lest richtig, das Ulefone Power hat ein FM-Radio verbaut und dies funktionierte ebenfalls ohne Probleme in meinen 4 Betonw\u00e4nden.<\/span><\/p>\n Die Bluetoothreichweite hat mich dagegen richtig \u00fcberzeugt. In meinem Fall musste die Verbindung durch 2 W\u00e4nde und ca. 6m Entfernung. Viele Ger\u00e4te kommen ins stocken, mit dem Ulefone Power konnte ich jedoch noch ein Schritt mehr machen. Und auch im Fitnessstudio konnte ich mich vom „Platz“ entfernen ohne dass der Musikgenu\u00df abbrach.<\/span><\/p>\n Der GPS-Fix erfolgte kalt bereits nach schnellen 3s, hier fand das Ulefone Power direkt 12 Satelliten bei einer Genauigkeit von 4m. Und auch die Streckenaufzeichung klappte ohne Probleme.<\/span><\/p>\n <\/p>\n Na darauf habt ihr doch schon gewartet? Wie schl\u00e4gt sich der verbaut 6050mAh Akku von Sony<\/strong>? Ulefone gibt ja ganz selbstbewusst eine 4 Tage Nutzung<\/strong> an (Normal Use), sowie 75 Tage Standby<\/strong> und 63h Gespr\u00e4chszeit<\/strong>. Bei den letzten beiden Punkten muss ich euch entt\u00e4uschen: Erstens telefoniere ich nicht so viel und vorallem lasse ich meine Smartphones nicht so lange rumliegen. <\/span><\/p>\n Ok reden wir mal Tacheles: Ich als Poweruser<\/strong> komme auf 2 Tage Nutzungsdauer<\/strong> mit 7h Display on Time.<\/strong> Und ehrlich, es ist ein absolut tolles Gef\u00fchl sein Smartphone nur alle 2 Tage an die Steckdose h\u00e4ngen zu m\u00fcssen. Apropos Steckdose, das Ulefone Power, sowie das beigelegte Ladeger\u00e4t unterst\u00fctzen \u201cPump Express Plus\u201d<\/strong>, auch bekannt als Quick Charge. Laut Ulefone ist das Power innerhalb 120Min wieder voll aufgeladen. Fast, nach 2h zeigte mir die Akkuanzeige 86%. Haut nicht ganz hin, aber ich kann damit sehr gut leben.<\/span><\/p>\n <\/p>\n <\/p>\n 13 Megapixel Sony-Hauptkamera (Sony IMX214)<\/strong> und eine gro\u00dfe Blende von F1.8, sowie eine 5MP OmniVision (OV5648)<\/strong> als Selfie-Kamera und der Autofokus der Hauptkamera, welche von einem Dual-Flash<\/strong> unterst\u00fctzt wird, soll innerhalb 0,3 Sekunden scharf stellen. H\u00f6rt sich alles zu gut an? Ist es auch. Die Bilder sind definitiv nicht schlecht, jedoch versprechen die Spezifikationen hier mehr. Der Autofokus ist nat\u00fcrlich nur unter optimalen Bedingungen (viel Licht) so schnell und die Bilder sind dann eben doch \u201cnur\u201d Durchschnitt. Und leider sind die Bilder nur zentral scharf, zum Rand hin werden sie immer unsch\u00e4rfer. Zuerst dachte ich an Schmutz aber auch nach sauber machen der Linse \u00e4nderte sich nichts. Ansonsten wartet die Kameraapp mit einem\u00a0elektronischen Bildstabilisator, Live-Fotomodus, Panoramafunktion\u00a0und Gesichtsversch\u00f6nerungsmodus auf. Merkw\u00fcrdig war,\u00a0<\/span>die Kamera hat ab und an einen Fehler ausgegeben, dies konnte ich jedoch nicht reproduzieren. <\/span><\/p>\n Selten kam es auch vor, dass ich den Fokuspunkt nicht selbst setzen konnte, die Kameraapp warf mich nach tippen aufs Display sofort in die Galerie. Ich musste die Kameraapp dann schlie\u00dfen und neustarten f\u00fcr eine korrekte Funktion. Der Front-Shooter ist unspektakul\u00e4r, die Aufnahmen wirken etwas weich und unscharf sind ansonsten aber ok.\u00a0<\/span>Ich hoffe, dass die kleinen\u00a0Fehlerchen mit einem Update noch gefixt werden. Damit ihr die Bilder selbst beurteilen k\u00f6nnt hier ein paar Aufnahmen in verschiedenen Situationen:<\/span><\/p>\n[metaslider id=18259]\n Nachdem uns die Kameraleistung einen kleinen D\u00e4mpfer verpasst hat, kommen wir wieder zu etwas wesentlich erfreulicherem. Und zwar finden wir auf dem Ulefone Power ein natives Android 5.1 Lollipop<\/strong>, keine Bloatware<\/strong> und nicht einmal irgendwelche Zusatzapps. So findet ihr alles an gewohnter Stelle und Freude macht sich breit bei mir.<\/span><\/p>\n <\/p>\n Von den 16GB Speicher verbleiben 12,32GB zur freien Verf\u00fcgung. Kurios: Sobald man eine SD-Karte einsteckt zeigt das Ulefone jedoch nicht mehr die genaue Verteilung\u00a0des internen Speichers an, sonder nur noch den der SD-Karte. Falls es euch \u00fcbrigens nach einem anderen Aussehen d\u00fcrstet, so k\u00f6nnt ihr den ebenfalls integrierten \u201c<\/span>U-Lauchner\u201d <\/b>verwenden, dieser bietet <\/span>keinen App-Drawer<\/b>; im Gegenzug k\u00f6nnt ihr den Launcher optisch anpassen. Ihr habt die M\u00f6glichkeit zwischen einem der 3 installierten Designs zu w\u00e4hlen (eins ist Exklusiv), \u00dcberblendeffekte, oder spezielle Hintergr\u00fcnder. \u00dcber einen integrierten \u201cTheme-Store\u201d habt ihr aber auch Zugriff auf viele weitere Themes (Designs). Testet ihn ruhig mal, er l\u00e4uft sehr schnell.<\/span><\/p>\n Als Features integriert Ulefone: HotKnot<\/strong>, die Gestensteuerung (<\/strong>Display), den Fingerabdrucksensor<\/strong> und auch eine Gestensteuerung welche ihr \u00fcber den N\u00e4herungssensor bedient. W\u00e4hrend ihr bei der \u201cGestensteuerung\u201d die Befehle direkt \u00fcber das Display eingebt ( unterst\u00fctzt werden unter anderem Tap to wake, Buchstaben zeichnen und bestimmte Apps \u00f6ffnen, Kamera starten, Lied vor und zur\u00fcck), braucht ihr beim \u201cSmart Somatosensory\u201d eigentlich nur \u00fcber den N\u00e4herungssensor \u201cwedeln\u201d. Ich kann jedoch f\u00fcr beide Funktionen keine Empfehlung aussprechen. Die Display-Gestensteuerung ist scheinbar nicht mit dem N\u00e4herungsensor gekoppelt. So kam es vor, dass sich das Ulefone in der Tasche entsperrte und Apps gestartet wurden. Unter anderem rief das Power dann auch erstmal diverse Nummern aus meinem Telefonbuch an. Schade denn abgesehen von diesem Fauxpas funktioniert sowohl Tap to wake als auch alle anderen Gesten hier sehr gut. Beim \u201cSmart Somatosensory\u201d, also der Gestensteuerung \u00fcber den N\u00e4herungsensor ist es so, dass diese einfach nur ungenau ist und somit keine Freude bereitet. Beide Gestensteuerungen waren somit nach einiger Zeit wieder deaktiviert. Der Fingerabdrucksensor ist dagegen wieder einer von der besseren Sorte. W\u00e4hrend die Erkennungsrate beim Holds K3 so schlecht war, dass ich ihn ausgeschaltet habe, ist sie beim Power auch heute noch aktiv. Jedoch muss ich dazu sagen dass auch hier die Werbeaussage von 0,1-0,3 Sekunden nicht stimmt. Ich tendiere Richtung einer Sekunde. Gef\u00fchlt k\u00f6nnte er einfach schneller entsperren. Die Erkennungsrate ist hoch, jedoch nicht perfekt. Beim initialisieren des Fingers\u201d sollte man alle m\u00f6glichen Ecken des Fingers gut auflegen. Und auch beim Entsperren solltet ihr den Finger nicht zu weit abweichend auflegen. Daf\u00fcr gibt es aber eine 360 Grad Erkennung.<\/span><\/p>\n Was sonst noch auff\u00e4llt: Ulefone installiert hier ein 32Bit Android, der verbaute Mediatek unterst\u00fctzt jedoch 64Bit. Weiterhin ist bei der Displayhelligkeitsregelung nur die \u201cadaptive Justierung\u201d oder die voll manuelle m\u00f6glich. Das kenne ich anders, teilweise bleibt mir das Display des Ulefone Power in der automatischen Konfiguration noch zu hell. USB-OTG unterst\u00fctzt das Power ebenfalls und so habe ich einen 32Gb SanDisk USB Stick per beigelegten Adaper angeschlossen. Dieser wurde reibungslos erkannt und ich hatte Zugriff auf Musik und alles was sich auf dem Stick befand.<\/span><\/p>\n Ebenso wollen wir den verbauten Infrarot-Port erw\u00e4hnen. Genau, mit diesem k\u00f6nnt ihr so ziemlich jede Infrarotfernbedienung bei euch zu Hause ersetzen und dies klappt sehr gut. Einfach eine passende App aus den Store laden (Ich habe hierzu die App \u201cirplus\u201d genutzt.), einrichten und los gehts. Die Sendeleistung kann ich als hervorragend bezeichnen. Ich musste den Sensor nicht mal direkt auf den Empf\u00e4nger richten. Da kenne ich\u00a0Fernbedienungen welche um einiges schlechter sind.\u00a0<\/span><\/p>\n Und Stagefright-befreit ist das Ulefone Power nat\u00fcrlich auch.<\/p>\n Was sagte schon Tim Tailor, der Heimwerker-King? Genau: \u201cWir brauchen mehr Power!\u201d Und das bekommt ihr hier, zumindest in Akkuform. Denn es h\u00e4lt dich als \u201cPower-User\u201d einfach mal 2 Tage lang von der Steckdose fern, 4 Tage Nutzung sollten bei gediegener Nutzung also drin sein. Aufgrund des gro\u00dfen Akkus und der GPS-Leistung macht es sich hervorragend als \u201cIngress-Phone\u201d. Ihr zockt keine „gro\u00dfen“ 3D-Spiele? Ihr wollt selten an die Steckdose? Ihr habt kein Problem mit gro\u00dfen Smartphones? Prima, dann ist das Ulefone Power das Handset\u00a0der Wahl. Ihr m\u00fcsst nur mit der Gr\u00f6\u00dfe klar kommen, aber viel Akku und und kleine Smartphones passen halt nicht zusammen. Mit der Holzr\u00fcckseite aus Kanadischer Eiche und auch der sonstigen 1A Verarbeitung macht es auch noch optisch was her. Android 6<\/strong> steht ebenfalls schon in den Startl\u00f6chern <\/a>und sollte dem Power durch den Doze-Modus nochmal zu mehr Laufzeit verhelfen. Und das Gute ist, ihr bekommt das Ulefone Power f\u00fcr l\u00e4ppische <\/span>169,99 EUR <\/b>\u00fcber <\/span>www.cect-shop.de<\/span><\/a>. Das ist verdammt viel Smartphone was ihr f\u00fcr den aufgerufenen Betrag bekommt, selbst mit etwaigen Zusatzkosten durch den Zoll. Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung<\/strong>.<\/span><\/p>\n[webshop-links]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Ulefone Power, der Name ist Programm, jedoch bezieht sich dies nicht auf die reine Rechenpower. Soviel darf ich schon vorweg nehmen. Der Name steht f\u00fcr Akku-Power, denn verbaut ist hier ein fetter 6050mAh Akku, selbst Heut zu Tage noch ein seltener Anblick. 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Ulefone Power – Das Datenblatt<\/b><\/span><\/h3>\n
Ulefone Power – Der Lieferumfang<\/b><\/span><\/h3>\n
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<\/a><\/p>\n
Ulefone Power – Anfassen und begucken<\/b><\/span><\/h3>\n
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Ulefone Power – Mattscheibe ( Displaycheck)<\/b><\/span><\/h3>\n
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Ulefone Power – Performance und Hardware<\/b><\/span><\/h3>\n
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Ulefone Power – Konnektivit\u00e4t und Sound<\/b><\/span><\/h3>\n
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Ulefone Power – Der Saftspender (Akkucheck)<\/b><\/span><\/h3>\n
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Ulefone Power – Kameracheck<\/b><\/span><\/h3>\n
Ulefone Power – Das Betriebssystem und seine Features<\/b><\/span><\/h3>\n
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Ulefone Power – Abschlussfazit<\/b><\/span><\/h3>\n