{"id":16679,"date":"2016-01-14T12:58:10","date_gmt":"2016-01-14T11:58:10","guid":{"rendered":"http:\/\/mobildingser.com\/?p=16679"},"modified":"2016-04-22T16:31:44","modified_gmt":"2016-04-22T14:31:44","slug":"16679","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mobildingser.com\/2016\/01\/14\/16679\/","title":{"rendered":"Huawei Nexus 6P – Googles neustes High-End-Smartphone im Test"},"content":{"rendered":"
In einer erstmaligen Zusammenarbeit hat Google gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller das Huawei dieses Jahres offiziell vorgestellt, wobei das K\u00fcrzel \u201eP\u201c im Modellnamen hier f\u00fcr Premium stehen soll. Die diesj\u00e4hrige Wahl f\u00fcr Huawei als Nexus-Bauer ein enorm wichtiger Schritt um einen noch h\u00f6heren Bekanntheitsgrad als ohne hin schon zu erlangen und sich vorallem in den USA noch weiter in den Fokus der \u00d6ffentlichkeit zu r\u00fccken. Hier in Europa ist Huawei doch schon etwas bekannter und laut den Markforscher Kantar Worldpanel der zweiterfolgreichsten Hersteller in den f\u00fcnf wichtigsten M\u00e4rkten.\u00a0<\/span>Da die bisherigen Nexus-Ger\u00e4te eigentlich immer im High-End-Segement angesiedelt waren, will nat\u00fcrlich auch dieses neue Joint Venture aus Google und Huawei den in 2010 eingeschlagenen \u201ePremium Weg\u201c mit dem Nexus 6P weiterfortsetzen und ob dieses gelungen ist, erfahrt ihr jetzt in meinen Review.<\/span><\/p>\n Huawei Nexus 6P \u2013 Technischen Daten<\/u><\/strong><\/p>\n Huawei Nexus 6P \u2013 Der Lieferumfang<\/u><\/strong><\/p>\n Das <\/span>Huawei Nexus 6P<\/b> kommt in einer wei\u00dfen Verpackung daher, welche sich allerdings im gro\u00dfen und ganzen nur leicht von der des Vorg\u00e4ngers unterscheidet. Anstelle der Zahl des Modells wurde diesmal ein \u201c<\/span>P<\/b>\u201d auf den Deckel der Box eingestanzt, was wohl als K\u00fcrzel f\u00fcr das Wort \u201c<\/span>Premium<\/b>\u201d stehen soll. Nach Abziehen der Banderole und dem \u00d6ffnen des Deckel kommt sofort das Ger\u00e4t mit seiner tiefschwarzen Front zum Vorschein. Neben dem <\/span>6P<\/b> an sich, findet man in der Schachtel noch einen kleinen Umschlag, der eine <\/span>Kurzanleitung <\/b>zum Ger\u00e4t enth\u00e4lt<\/span> und auch die obligatorische <\/span>Garantiekarte<\/b> konnte ich hier finden. Des Weiteren gibt es noch ein weiteres kleines K\u00e4rtchen, bei welcher es sich um einen <\/span>Gutschein<\/b> f\u00fcr insgesamt <\/span>90 Tage gratis Google Play Music<\/b> handelt, der allerdings <\/span>nur f\u00fcr Google Play Music<\/b> Neukunden g\u00fcltig<\/b> ist (Bestandskunden schauen leider in die R\u00f6hre).<\/span><\/p>\n Neben dem \u00fcblichen Lesestoff findet man ferner noch ein <\/span>3A-Ladeger\u00e4t<\/b> in der Farbe schwarz und selbstverst\u00e4ndlich gibt es auch das passende Ladekabel mit dazu, wobei es sich hier ganz genau um ein <\/span>Typ C auf Typ C-Kabel<\/b> wie bei dem neuen <\/span>Chromebook Pixel<\/b> handelt. Damit war es das aber noch nicht. Da das <\/span>Huawei Nexus 6P<\/b> \u00fcber <\/span>keinen Standard USB-Anschluss<\/b> mehr verf\u00fcgt, ben\u00f6tigt man nun zum synchronisieren von Daten \u00fcber den PC ein weiteres Kabel mit der Steckerkombination <\/span>USB Typ A auf Typ C<\/b>, welches aber vom Hersteller ebenfalls in die Box gelegt wurde.<\/span><\/p>\n Huawei Nexus 6P \u2013 Design und Verarbeitung<\/u><\/strong><\/p>\n Auf der Front des Nexus 6P befindet sich das 5,7-Zoll gro\u00dfe AMOLED WQHD-Display<\/strong>, dass mit einer robusten Schutzverglasung aus Corning Gorilla Glas 4<\/strong> \u00fcberzogen ist und das Display vor Kratzern und l\u00e4stigen Fingerabdr\u00fccken sch\u00fctzen soll. Die \u00fcblichen Sensoren f\u00fcr Ann\u00e4hrung und Helligkeit sind nat\u00fcrlich auch mit an Bord. Mit der 8 Megapixel Front-Kamera<\/strong> kommen die Selfie-Fans unter euch diesmal auf ihre Kosten. Links neben der Frontkamera befindet sich eine dezente, mehrfarbige Benachtigungs-LED<\/strong>, welche von der Helligkeit vollkommen ausreicht. Anders als noch beim Vorg\u00e4nger Nexus 6 wird die Benachtigungs-LED offiziell unterst\u00fctzt. Sch\u00f6n dass Google sich wieder dazu bekehrt hat, da es schlie\u00dflich eins der Hauptfeature der Nexus-Reihe war.<\/span><\/p>\n Auf der rechten Seite des Ger\u00e4tes befindet sich der Lautst\u00e4rkeregler und der Power-Button. Die Kn\u00f6pfe bestehen wie auch die R\u00fcckseite aus hochwertigen Aluminium<\/strong> und beide Kn\u00f6pfe besitzen einen hervorragend Druckpunkt<\/strong>. Die Oberfl\u00e4che des Power-Buttons ist leicht geriffelt, setzt sich somit sehr gut vom Rest des glatten Aluminium-Rahmen ab und erm\u00f6glichen so ein \u201eblindes\u201c Bedienen des Nexus 6P. Auf der linken Ger\u00e4teseite ist der Slot f\u00fcr eine Nano-SIM untergebraucht – ansonsten findet man dort nichts weiter<\/p>\n Auf der Kopfseite des 6P befindet sich links ein 3.5mm Klinken-Anschluss f\u00fcr Kopfh\u00f6rer oder anderes Audio-Zubeh\u00f6r und des Weiteren findet man noch zwei \u201eUnterbrechungsstreifen\u201c aus Kunststoff, \u00fcber welchen die Funkwellen zur Antenne des Ger\u00e4tes geleitet werden. Insgesamt wurde das Nexus 6P sehr clean gestaltet was die Designelemente des Smartphones angeht.<\/p>\n Bis auf den verbauten USB Typ-C Port<\/strong> findet man dort rein gar nichts, allerdings entpuppt sich dieser neuartiger Anschluss als kleine \u201eMogelpackung\u201c, da es sich nat\u00fcrlich rein physikalisch um einen USB-Anschluss des Typ C handelt aber welcher von der \u00dcbertragungsgeschwindigkeit eigentlich nicht mehr als einen normaler Micro USB 2.0. Das finde ich ziemlich schade, vor allem bei dem nicht gerade geringen Verkaufspreis hier in Europa.<\/p>\n Auf der R\u00fcckseite unter der schwarzen Glasabdeckung befindet sich die 12,3 Megapixel<\/strong> aufl\u00f6sende Hauptkamera mit einer f\/2.0 Blende, einem Laser-Autofokus<\/strong> wie man ihn von LG her kennt und einen Dual-Ton LED Blitz. Genauso wie das Display besteht die Kamera-Bar ebenfalls aus Corning Gorilla Glass 4<\/strong>. Unterhalb dieser findet man den kreisrunden Fingerabdrucksensor<\/strong> der auf den Namen \u201eImprint\u201c getauft wurde sowie das dritte Mikrofon zur Ger\u00e4uchsunterdr\u00fcckung. Der Fingerabdrucksensor ist eine der gr\u00f6\u00dferen Innovationen der Nexus-Reihe von 2015 und er arbeitet z\u00fcgig sowie zuverl\u00e4ssig. Auch ein Nexus-Branding darf auf der R\u00fcckseite nicht fehlen.<\/span><\/p>\n Bez\u00fcglich des Materials f\u00fcr das Unibodygeh\u00e4use<\/strong> haben sich Google\/Huawei f\u00fcr hochwertiges Aluminium<\/strong> entschieden, was der Haptik des Nexus P6 sehr zu gute kommt. Ein Knarzen oder Knacken sucht man beim P6 vergeblich. Leider ist die mattschwarze Oberfl\u00e4che in Graphit-Optik ein gro\u00dfer Magnet f\u00fcr fettige Fingerabdr\u00fccke. F\u00fcr besonders reinliche Personen oder diejenigen die sich daran st\u00f6ren, wird ein Putztuch zum Standard-Zubeh\u00f6r geh\u00f6ren. Insgesamt gesehen machen sowohl das Design als auch die Verarbeitung, vorallem in Hinsicht auf die Verwendung von hochwertigen Materialien, einen deutlich besseren Eindruck im Vergleich zum Vorg\u00e4nger und im Bezug auf die Gesamtqualit\u00e4t des Ger\u00e4tes hat Huawei hier ordentlich eine Schippe drauf gelegt.<\/span><\/p>\n Display<\/u><\/strong><\/p>\n Das 5,7 Zoll gro\u00dfe AMOLED-Display l\u00f6st mit 2.560 x 1440 Pixel<\/strong> auf, wodurch sich eine Pixeldichte von rund 515 PPI<\/strong> ergibt. Um hervorragende Schwarzwerte<\/strong> und Kontraste<\/strong> muss man sich bei AMOLED-Panels jedenfalls keine Sorgen machen: Schwarz ist ein echtes Schwarz, was wiederum den Kontrastwert quasi nicht mehr messbar macht – auf positive Art. Das liegt darin begr\u00fcndet, dass bei der OLED-Technologie im Gegensatz zu IPS schwarze Pixel komplett ausgeschaltet sind und nicht von einer schwachen Restbeleuchtung angestrahlt werden. Daher wirkt Schwarz auch wirklich als Schwarz und das unabh\u00e4ngig vom Blickwinkel. Die S\u00e4ttigung der Farben sind AMOLED-typisch etwas h\u00f6her als bei einem vergleichbaren IPS-Display. Wer die \u00dcbers\u00e4ttigung und kr\u00e4ftigen Farben nicht mag, kann in den Entwicklungseinstellungen den sRGB-Modus f\u00fcr das Panel aktivieren, womit Farben etwas nat\u00fcrlicher dargestellt werden.<\/p>\n Im Freien erkennt man auf dem kontraststarken<\/strong> Display auch in sehr hellen Umgebungen noch den Inhalt auf dem Display. Selbst bei direktem Sonneneinfall l\u00e4sst sich dank der ausreichenden Displayhelligkeit<\/strong> noch viel vom Inhalt erkennen. Bei den Blickwinkeln konnte ich auch keine Einschr\u00e4nkungen feststellen: Aus allen Richtungen konnte ich auch aus einem sehr flachen Blickwinkel die dargestellten Inhalte noch gut erkennen. Allerdings musste ich bei meinen Nexus 6P einen leichten Blaustich feststellen. Das Display bietet wie jedes aktuelle High-End Smartphone auf dem Markt eine 10-Finger-Multitouch-Unterst\u00fctzung<\/strong>. Auf s\u00e4mtliche meiner Eingaben reagierte das Display schnell und pr\u00e4zise, was unter dem Strich bedeutet, dass es w\u00e4hrend des Tests keine Aussetzer gab.\u00a0<\/span>Nicht unerw\u00e4hnt lassen will ich, dass Huawei auf die neuste Generation von Samsungs AMOLED-Display<\/strong> greift und es vermutet wird, dass es sich um das gleiche Display handelt, wie es auch im Samsung Galaxy Note 5 zum Einsatz kommt. Hierzu gibt es aber keine offizielle Aussage, weder seitens Google, Huawei noch von Samsung. Meiner Meinung nach war dies ein l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lliger Schritt, da die Displays von Nexus 4 und Nexus 5 recht bescheiden waren im Vergleich zu den jeweiligen Schwestermodellen LG Optimus G beziehungsweise LG G2.<\/p>\n Die Performance :<\/u><\/strong><\/p>\n Unter der Haube des Nexus 6P werkelt ein 2.0 GHz schneller Snapdragon 810 v2.1<\/strong> aus dem Hause Qualcomm und als Grafikeinheit kommt eine Adreno 430 zum Einsatz. Um ein fl\u00fcssiges Multitasking zu garantieren, setzen die Chinesen von Huawei auf einen anst\u00e4ndig dimensionierten Arbeitsspeicher von 3 GB LPDDR4 RAM<\/strong>. Bei dem internen Speichersplatz hat der K\u00e4ufer eines Nexus 6P die Wahl zwischen 32, 64 oder 128 GB<\/strong>. Was mir hier sehr gef\u00e4llt ist, dass Google endlich auch seine sehr gro\u00dfe Speicher-Variante mit statten 128 GB anbietet, da man bei einem Nexus-Smartphon etraditionell keine MicroSD-Speicherkarte verwenden kann. Die Bef\u00fcrchtung, dass das Nexus 6P aufgrund des verbauten Snapdragon 810 hei\u00df l\u00e4uft, kann ich bislang definitiv nicht best\u00e4tigen. Ganz im Gegenteil: Im Vergleich zum OnePlus Two, welches den gleichen Chip beherbergt, bleibt das Nexus P6 sogar noch ein St\u00fcck weit k\u00fchler<\/strong> und lediglich unterhalb des des Fingerabdrucksensors ist eine leichte Erw\u00e4rmung bei gewissen Prozessen sp\u00fcrbar.<\/span><\/p>\n Selbst bei Games oder leistungshungrigen Apps bleibt das 6P vergleichbar k\u00fchl und wird h\u00f6chsten mal Handwarm. Die V2.1 Version des Chips taktet auch nicht mehr so schnell runter, sodass die Performance<\/strong> nicht mehr darunter leidet. Auch im sonstigen Alltag zeigt sich das Smartphone als sehr schnell: Seitenwechsel, Scrollen, Animationen – alles lief fl\u00fcssig, egal ob in der Vanilla UI oder in den Apps selbst. In synthetischen Benchmark zeigt sich das Nexus 6P ebenfalls als flott, nach einigen Durchl\u00e4ufen oder beim Zocken taktet die zweite Generation des Snapdragon 810<\/strong> wie bereits erw\u00e4hnt nicht mehr so stark runter.<\/span><\/p>\n Multimedia & Kamera<\/u><\/strong><\/p>\n Die Lautsprecher beim Nexus 6P orientiert man sich am Vorg\u00e4nger Nexus 6. Das hei\u00dft, die beiden Lautsprecher<\/strong> befinden sich ober- und unterhalb des Displays auf der Vorderseite, wobei der obere Lautsprecher gleichzeitig als Ohrh\u00f6rer bei Telefonaten dient. Die Klangqualit\u00e4t ist sehr gut<\/strong>, kommt allerdings nicht an den Klassenprimus \u00a0HTC One M9 heran. Bei wuchtigen Filmszenen wie zb \u201eFast and Furious\u201c kann sich der Klang durchaus h\u00f6ren lassen, sogar leichte B\u00e4sse sind wahrnehmbar. Auch blieben Musik, Sprache und Ger\u00e4usche klar voneinander unterscheidbar.\u00a0Selbst bei orchestralen St\u00fccken kann man einzelne Instrumente ganz gut von einander unterscheiden. Ein \u00dcbersteuern ist selbst bei maximaler Lautst\u00e4rke nicht festzustellen, allerdings hatte ich schon das Gef\u00fchl, dass die Lautsprecher an der Grenze ihrer Leistungsf\u00e4higkeit arbeiten und H\u00f6hen etwas zu stark betont sind. Der Klang ist aber um Meilen besser als beim leicht blechernen Mono-Lautsprecher des iPhone 6S. Wer einen Kopfh\u00f6rer oder ein Headset an die 3.5-mm Buchse anschlie\u00dft, der bekommt klaren Sound<\/strong> geboten, dessen Qualit\u00e4t dann nat\u00fcrlich von den verwendeten Kopfh\u00f6rern abh\u00e4ngt.<\/span><\/p>\n\n
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