Sport Bluetooth In-Ears von 1byone im Test - Satter Klang und gute Verarbeitung - Mobildingser
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Sport Bluetooth In-Ears von 1byone im Test – Satter Klang und gute Verarbeitung

Wie bereits einige von euch wissen, sind meine Hobbys breit gefächert. Neben meiner Tätigkeit als Author hier bei Mobildingser, fotografiere ich auch leidenschaftliche gerne mit meiner Sony Alpha SLT und zusätzlich betätige ich mich zum Ausgleich auch sportlich. Ich bin dabei im Fitnesstudio anzutreffen und bringe auch den ein oder andere Lauf-Kilometer im Freien hinter mich (Im fast abgelaufenen Jahr 305km insgesamt). Musik gehört beim Sport für mich einfach dazu. Ich kann abschalten und mich auf mein Workout konzentrieren. Angefangen, als „Sportbegleiter“, habe ich mit Sony On-Ears, über die Xiaomi Piston V2 ging es dann weiter zu den JBL E1+ und angekommen bin ich seit ein paar Monaten bei den MPow Cheetah. Die MPow Cheetah Kopfhörer waren in den vergangenen Monaten meine ständigen sportlichen Begleiter. Da sie per flexiblen Nacken-Bügel verbunden sind, sitzen sie bei jeder Tätigkeit fest im Ohr und ich kann 100% geben, klanglich sind sie jedoch allenfalls unterer Durchschnitt, preislich dafür mit ca. 25 EUR sehr attraktiv. Um so erfreuter war ich, dass die Firma 1byone mir Sport-Bluetoothkopfhörer für einen Test zugesand haben. Und wie sich diese, vor allem beim Sport, geschlagen haben erfahrt ihr im Review.            

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Wie üblich, zuerst das Datenblatt der 1byOne Sport Bluetooth In-Ears:

  • Bluetooth 4.1
  • Apt-X HD
  • CVC 6.0 Rauschunterdrückung
  • Akkuanzeige (nur iOS)
  • Panasonic-Akku
  • bis zu 7h Gesprächszeit, bis zu 7h Musik hören, bis zu 180h Standby
  • koppeln zweier Endgeräte
  • schweißresistent
  • Farben: Schwarz, weiß-grau und schwarz-grün

Leider gibt es keine Informationen zur Akku-Kapazität oder zum Frequenzbereich der verbauten Lautsprecher.

Schauen wir uns das Paket und den Inhalt mal näher an:

Das Paket kam von Amazon und wie üblich in einem weiteren Umkarton. Der 1byone Karton selbst kommt edel in schwarz daher. Geöffnet wird der Karton ganz elegant in dem man die rechte Seite anhebt, denn darunter befindet sich ein Magnet. Diese Aufmachung wirkt schon sehr hochwertig. Ist der Karton geöffnet offenbart sich auch sogleich der Inhalt welcher unter einer zusätzlichen durchsichtigen Kunststoffabdeckung geschützt ist. Auf der Innenseite des Deckels befindet sich direkt eine Zeichnung des Headsets mit allen notwendigen Informationen. Eine Anleitung ist für den Betrieb nicht erforderlich, liegt dennoch 3sprachig (inkl. Deutsch) dabei.

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Der Lieferumfang stellt sich wie folgt zusammen:

  • Bluetooth Sport In-Ear Headset
  • 3 Paar Gummipolster
  • 3 Paar Ohrbügel
  • Aufbewahrungstasche
  • USB-Ladekabel
  • Bedienungsanleitung

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Der erste Eindruck setze sich auch bei den Kopfhörern fort. Obwohl aus Kunststoff gefertigt wirken sie keinesfalls billig, im Gegenteil. Die Verarbeitung ist tadellos. Beide Kopfhörer sind verbunden durch ein Flachbandkabel, dies vermeidet das nervige Verdrehen des Kabels und somit auch das verheddern der Kopfhörer. An der rechten Headset-Seite befindet sich etwa 5cm unter dem Hörer die Kabelfernbedienung. Diese ist ebenfalls aus Kunststoff gefertigt. Die 3 Buttons dagegen sind aus Silikon, lassen sich sehr gut erfühlen und die Druckpunkte sind knackig und lassen sich gut erfühlen. Zwischen dem “Plus-Button”, welcher zeitgleich für Lautstärke hoch und Lied weiter fungiert ( selbiges gilt in entgegen gesetzter Form auch für den “Minus-Button”) befindet sich das Mikrofon, denn wir haben es ja mit einem Sport-Headset zu tun.

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Ebenfalls am rechten Hörer, gut versteckt, finden wir auch die USB-Ladebuchse und eine kleine LED. Standardmäßig befinden sich auf den Hörern bereits je ein Gummipolster und ein Ohrbügel in Größe M. Die Ohrbügel sind zudem alle entsprechend bedruckt damit sie ihren Weg auch ins richtige Ohr finden ( LM : Links-Medium, RM: Rechts-Medium usw.).

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1byOne Sport Bluetooth In-Ears:- Einrichtung, Tragekomfort und Soundcheck:

Natürlich habe ich die Kopfhörer direkt aus ihrer schönen Verpackung befreit und sie mit meinem OnePlus One gekoppelt. Dies passiert, wie üblich, über den Multifunktionsbutton, diesen einfach 6 Sekunden lang gedrückt halten und eine nette Frauenstimme bestätigt die Eingabe. In diesem Fall zuerst mit “Power On”, gefolgt von “Pairing”. Zeitgleich blinkt auch die, im rechten In-Ear verbaute LED rot-blau und signalisiert, dass das Headset “paarungsbereit” ist. Danach schaltet ihr bei eurem Endgerät Bluetooth ein und sucht nach “1byone”, dann einfach verbinden und die Frauenstimme bestätigt die Verbindung mit “ Connection successful”.

Die Kopfhörer wiegen mit Ohrbügeln 15 Gramm ( selbst gewogen), nicht viel und dies finde ich wichtig bei Sport-In-Ears, denn mehr Gewicht bedeutet auch eine höhere Gefahr, dass die In-Ears bei sportlichen oder hektischen Tätigkeiten aus den Ohren rutschen. Beim ersten “einstöpseln” sollte man sich besser vor einen Spiegel stellen, um sicher zu gehen, dass die Ohrbügel auch wirklich richtig sitzen. Sind die In-Ears erstmal in den Ohren verstaut so merke ich keinen Unterschied zu anderen In-Ears. Ich habe direkt die aufgezogenen Gummipolster und Ohrenbügel in Größe M drauf gelassen. Zusätzlich befindet sich an der Mitte des Flachbandkabels eine Kunststoffschlaufe über welche ihr das Kabel im Nacken enger zusammenziehen könnt, dies habe ich direkt entfernt, da die Originallänge passend war und ein zusammenziehen keinen Sinn gemacht hätte. Das wechseln der Ohrbügel geht übrigens wirklich einfach. Die Gummipolster bedürfen dagegen etwas mehr Fummelarbeit.

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– Sitz der 1byone In-Ears ( Ich weiß: rasieren ist angesagt ;-))-

Man vergisst schnell, dass die Kopfhörer trotz des geringen Gewichts relativ groß sind. Klar irgendwo muss die ganze Technik ja hin, aber irgendwie ragen sie doch ziemlich weit aus den Ohren, zumindest im Verhältnis zu anderen. Das sieht komisch aus, wirkt sich aber beim tragen nicht unbedingt negativ aus.

Ich habe die In-Ears in den vergangenen Tagen immer wieder im Fitnessstudio getragen. Sicherheitshalber hatte ich das kleine Veloursäckchen mit den verschiedenen Gummipolstern und Bügeln in der Tasche um im Bedarfsfall zu wechseln. Bei mir hat sich die bereits aufgezogene Kombination als beste erwiesen. Für mein Workout brauche ich ca. 1,5h, während dieser Zeit haben sie nicht gedrückt oder waren unangenehm. Ich habe jedoch ab und an mal “nach justiert”, denn zumindest in meinen Ohren sitzen sie bei sportlichen Tätigkeiten nicht 100prozentig fest. Sie sitzen definitiv besser als normale In-Ears während dem Workout, aber eben nicht so sicher wie die Mpow Cheetah, welche einen Nackenbügel haben. Gerade zum Abschluss meines Trainings, als ich auf dem Laufband war, merkte ich dann dass sie raus rutschen. Ich muss aber betonen, dass In-Ears bei mir immer so ein Fall sind. Die Xiaomi Piston V2 welche ich ebenfalls eine Zeit lang beim Training getragen hatte haben nicht ganz so gut gehalten, von den JBL E+ will ich gar nicht erst anfangen ( alles auf sportliche Tätigkeiten bezogen). Als sehr positiven aber auch negativen Punkt muss ich das Flachbandkabel anführen. Ja, es hat das verheddern der In-Ears perfekt vermieden. Aber das Kabel ist mit Gummi überzogen und dieses neigt dazu, vor allem an feuchter Haut, zu kleben. Dies wiederum fördert das ungewollte herausziehen, wenn man den Kopf oft nach links und rechts bewegt. Eine Stoffummantelung könnte hier jedoch für Abbhilfe schaffen.

Kommen wir nun zu einem weiteren wichtigen Punkt: Wie klingen sie denn so? Bei Sport In-Ears muss ich klar sagen, sie müssen Spaß machen. Hier steht ein audiophiler Klang nicht auf der „Haben-wollen Liste“. Und hier war ich positiv überrascht. Ausgeprägte Bässe, ein ausgeglichener Mittenbereich und keine aufdringlichen Höhen. Gefüttert habe ich die Kopfhörer hauptsächlich mit elektronischer Musik, aber auch das neue Adele-Album oder etwas deutschen Rap/Hip-Hop mussten sie wieder geben können. Der Bassbereich ist im Verhältnis zu meinen sonstigen In-Ears angenehm druckvoll, einzig die JBL E+ sind in dem Bereich noch ausgeprägter. Die Mitten drängen sich nicht so hervor wie es bei dem MPow Cheetah der Fall ist. Insgesamt gibt es klanglich für mich an den 1byone Sport Bluetooth In-Ears nichts auszusetzen. Einzig die maximale Lautstärke dürfte noch einen Ticken lauter sein. Sie sind nicht leise, keines Wegs und durch die Bauweise ist man auch gut gegen Geräusche von Aussen abgeschirmt aber manchmal da darf es eben etwas mehr sein. Die Mpow sind dagegen so laut, dass ich sie sehr oft runter regeln muss.

Ein Mikrofon ist ebenfalls verbaut und wurde selbstredend von mir in einem 2stündigen Gespräch getestet. Leider gibt es hier von mir den nächsten Minuspunkt. Das Mikrofon war ca. 10cm von meinem Mund entfernt, also da wo es normalerweise hängt,  aber mein Gegenüber hat mich nur schwer verstanden. Hab ich das Mikrofon auf etwa 5cm ran gezogen war es wesentlich besser. Um zu vermeiden. dass es am Headset meines Gegenüber lag, habe ich zwischendurch auch auf das interne Mikrofon meines Smartphones gewechselt.Was dann auch Besserung verschaffte. Hier ist also noch nachholbedarf angesagt.

1byOne Sport Bluetooth In-Ears – Akkulaufzeit

Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Akkulaufzeit. Beworben werden sie mit “bis zu 7h Musik”. Ich kann jedoch direkt sagen: Die habe ich niemals geschafft. Ja ich weiß “bis zu” steht da drauf. Geschafft habe ich jedenfalls ca. 4,5h Musikgenuss, danach müssen sie wieder an das Ladegerät, bevor sie nach nach max. 1,5h wieder einsatzbereit sind( LED leuchtet blau). Die 4,5h Laufzeit entsprechen bei mir 2x Fitnessstudio, beim 3x Mal war dann zwischendurch der Saft alle. Zuvor hat mich die Frauenstimme ein paar mal „gewarnt“ (Battery Low). Die 7h sind vermutlich nur bei 50% Lautstärke zu schaffen. Besser hätte ich es gefunden wenn man hier mit reellen, maximalen Werten wirbt. Enttäuscht bin ich nicht aber eben auch nicht positiv überrascht.

1byOne Sport Bluetooth In-Ears  – Fazit

War ich angetan? Ja. Klingen sie gut? Definitiv. Sitzen sie gut? In meinem Fall, zum Großteil. Wie ist die Akkulaufzeit? Ok, da geht mehr. Kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen? Ja, so ihr generell keine Probleme mit dem Sitz von In-Ears habt und euch die Headsetfunktion nur sekundär interessiert. Dann bekommt ihr von 1byone sehr gut verarbeitete, Spaß machende Sport In-Ears. Soundtechnisch haben sie mich jedenfalls voll überzeugt. Habt ihr generell Probleme mit dem Sitz von In-Ears und im besonderen bei sportlichen Tätigkeiten dann rate ich euch zu einem Modell mit “Nackenbügel“. Auch wenn die 1byone Sport Bluetooth In-Ears nicht perfekt für mich sind, so werden sie mich, gerade wegen dem guten Sound, der guten Abschirmung und der klasse Verarbeitung noch eine Weile im Fitnessstudio begleiten. Schade ist eigentlich nur noch, dass die Anzeige der Akkulaufzeit nur mit iOS Geräten funktioniert ( nicht von mir getestet). Wenn ihr nun Interesse bekommen habt so könnt ihr die In-Ears über Amazon für 46,99 EUR derzeit in den Farben Schwarz und weiß-grau erwerben. Schwarz-grün war vor Kurzem ebenfalls noch verfügbar. So ihr an dieser Farbvariante Interesse habt müsst ihr euch auf eine neue Lieferung gedulden. Habt ihr noch offene Fragen oder Anmerkungen? Dann ab damit in die Kommentare.

 

Sport Bluetooth In-Ears von 1byone im Test – Satter Klang und gute Verarbeitung
4 (80%) 3 Bewertungen

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Über Sebastian Päthe

Ford-Fan-> Fiesta Fahrer. Androidfan und TechNerd. Photography-Addicted (Sony Alpha 65). Familenvater. Freestyle-Hobbykoch auf https://kuechenepiso.de Liebhaber elektronischer Musik. Auch vertreten bei Google+, Twitter und Instagram. Follow me. :-) Mail: sebastian@mobildingser.com / Telefon: +49 (0) 3322 426 4609

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