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Inateck Mercury Box – Bluetoothlautsprecher im Test: Schwarz, edel und gut!

Inateck, eine Marke welche ich bis vor ein paar Tagen nicht kannte, zumindest nicht bewusst. So wird es wohl einigen ebenfalls ergangen sein. Ein Blick in Amazon geworfen und siehe da, die Firma mit Sitz in den USA, Japan und Deutschland bietet zig Artikel rund um Computer und Laptop und unsere mobilen Begleiter (Smartphones und Tablets) an. Ihr findet dort Festplattengehäuse, PCI-Express Karten, sowie Kopfhörer, Kabel, Taschen und auch Bluetooth-Lautsprecher. Und um einen solchen geht es in unserer neuen Review: Der Inateck Mercury Box. DSC01221

Kommen wir zuerst zum Mercury Box Datenblatt:

  • 1800mAh Akku, Spielzeit von bis zu 15h
  • IP5(K)X Zertifizierung 
  • 2×5 Watt Leistung
  • Bluetooth 4.0 Standard
  • integriertes Mikrofon
  • 3,5mm Klinke Anschluss
  • gefertigt aus eloxiertem Aluminium
  • Maße: 16,2 x 2,8 x 6,3 cm
  • Gewicht: 267g
  • Farben: Schwarz und Silber

Inateck Mercury Box Lieferumfang:

  • Mercury Box Lautsprecher
  • Kunstleder Tragetasche
  • USB-Kabel (1,2m)
  • Klinke-auf-Klinke Kabel ( 1,2m)
  • Handschlaufe
  • Bedienungsanleitung

Inateck Mercury Box

Ein Blick in den Karton und auf die Inateck Mercury Box:

Der Karton hat wohl beim Transport zu mir eine kleine Delle abbekommen, obwohl dieser in einem weiteren Umkarton war. Der Inhalt war glücklicherweise unversehrt. Und darauf stürzen wir uns jetzt. Schon beim auspacken merkt man, dass wir es hier mit keinem billigen Gerät zu tun haben. Wobei es ja durchaus Unternehmen gibt, welche da schon blenden, nach dem Motto: „Aussen Hui, innen pfui“. Doch weit gefehlt, nachdem man den stabilen Karton öffnet, fallen einem als erstes die Handschlaufe und die beiden Kabel auf. Diese wirken sehr hochwertig, angefangen bei den Steckern selbst, geht es weiter mit der Stoffummantelung an den 1,2m langen Kabeln und endet mit den „Kabel-Klett-Bindern“.Inateck Mercury Box 1

Eine mehrsprachige Bedienungsanleitung ( inkl. Deutsch) ist für Inateck hier selbstverständlich, dies ist auch kein “billiges Zettelchen” sondern ebenfalls in guter Qualität. Weiter findet ihr noch eine Transporttasche für die Mercury Box, diese besteht aus Kunstleder und ist innen mit einem Flies belegt damit keine Kratzer an der Box entstehen. Ein kleiner Beileger “ermahnt” dazu die Box vor der ersten Benutzung vollständig zu laden, was ich mit dem OnePlus One Ladegerät ( 5v/ 2A) getan habe, denn Inateck legt aus Umweltgründen keines bei. Und ehrlich, ich brauche auch nicht noch ein 10. Ladegerät bei mir zu Hause. Unter einem Schaumstofftrenner befindet sich dann auch die Inateck Mercury Box.DSC01210

Sie besteht zum Großteil aus eloxiertem Aluminium. In unserem Fall in der Farbe schwarz ( silber bzw. der reine Alu-Look ist auch verfügbar und wird bei den Applefans wohl größeren Anklang finden). Vorne befinden sich hinter dem Gitter die 2 Breitbandlautsprecher, welche durch 2x5Watt angetrieben werden, oben mittig ziert dezent das „Inateck-logo“ die Front, selbiges befindet sich auch auf der Rückseite.DSC01216Inateck Mercury Box 6

Der obere Part mit dem Bedienpanel ist aus Silkon/Gummi. Hier findet ihr den Power-Button, Play/Pause, den Multifunktionsbutton, sowie die Tasten für Lautstärke hoch und runter bzw. Lied vor und zurück.
Inateck Mercury Box 4Rechts befindet sich hinter einer Abdeckung der Anschluss um die Mecrury Box zu laden und der Anschluss für die 3,5mm Klinke, um Geräte ohne Bluetooth anzuschließen. Die Abdeckung besteht ebenfalls aus Silikon/Gummi, genauso wie…

Inateck Mercury Box 8

…die linke Seite, wo wir lediglich eine Öffnung für die Handschlaufe finden.Inateck Mercury Box 7

Einzig der Boden ist aus Kunststoff. Hier finden sich auch alle „Gütesiegel“ ein, welche von den beiden Gummifüssen flankiert werden.

Da die Box nach IP5X Wassergeschützt ist wollte ich dies, zumindest etwas, unter Beweis stellen und bin für ein paar Bilder ans Wasser gefahren. Im Gepäck war auch eine Sprühflasche um der Box mit Wasser zu zusetzen, aber Petrus meinte es gut und bescherte mir an diesem Tag genug Regen. Diesen Einsatz hat Box im übrigen ohne Probleme überstanden.

Inateck Mercury Box – Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es rein gar nichts zu bemängeln. Alle Kanten sind glatt und man braucht sich keine Gedanken machen sich irgendwo zu schneiden. Das Aluminium wirkt edel, die Druckpunkte der Knöpfe sind sehr gut. Auch riecht die Mercury Box nicht nach Elektronik oder billigem Kunststoff. Wie oben bereits erwähnt, setzt sich diese Qualität auch bei den Kabeln fort, hier wurde sogar an entsprechende Kabelbinder gedacht, nicht selbstverständlich. Und selbst die Transporttasche, welche aus Kunstleder besteht, hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Diese durfte auch bereits ihre Qualitäten unter Beweis stellen.

Inateck Mercury Box – Einrichtung + Soundcheck:

Die Einrichtung der Box gestaltet sich denkbar einfach. Power-Button 3Sekunden lang drücken und die Box ist an. Der Multifunktionsbutton blinkt daraufhin blau. Nun geht es am Smartphone, Tablet oder PC weiter, je nachdem welches bluetoothfähige Gerät ihr verbinden wollt. Dort schalten ihr, selbstverständlich, das Bluetooth an, sucht nach „Inateck Mercury Box“ und koppelt euer Gerät, dies quittiert die Box mit einem Signalton. Wenn ihr ein neues Gerät verbinden wollt, drückt ihr bei eingeschalteter Box, den Multifunktionsbutton für 3Sekunden, dann geht die Box wieder in den „Kopplungsmodus. Nachdem das erledigt war habe ich die Box mit allerlei Musik befeuert. Angefangen mit elektronischer Musik wie, Hardwell und Armin van Buuren, weiter über deutschen Hip Hop oder der der neuen Nummer 1 in den Charts: Adele´s – Hello. Aber auch die Kinderlieder meiner Tochter musste die Mercury Box „an den Mann bzw. ans Kind bringen“. Und wie sie das kann. Lautstark, wenn man will. Klar, mit angenehmen Höhen und guten Mitten. Und ja, auch Bass kann sie, manchmal. Klanglich war ich erstaunt was aus dieser doch sehr schmalen Box (2,6cm Tief) raus kommt, auch an Bass. Doch hier muss man klar sagen, dass aufgrund des kleinen, schmalen Gehäuses keiner vor Bauchweh Angst haben muss. Dies war schon abzusehen und denn noch spielt sie soundtechnisch klarer und tiefer als der EasyAcc Energy Cube. Während der EnergyCube jedoch mehr „Kick-Bass“ produziert und auch die Mitten etwas prägnanter hervortreten, so ergibt dies bei der Inateck Mercury Box ein ausgewogeneres Klangbild. Nicht falsch verstehen, auch der Energy Cube weiß zu überzeugen und macht eine Menge Spaß. Zudem sollte man beachten, dass die Mercury Box schon allein des höheren Preises wegen in einer anderen Liga spielt. Einen Vergleich wollte ich jedoch nicht scheuen. Wo die Mercury Box dann nochmal punktet ist die Lautstärke. Das gute Stück geht mal richtig ab. Und hab ich erwähnt, dass die Mercury Box sich auch von einem eingeschalteten Equalizer ( Google Play Music) ziemlich unbeeindruckt zeigt? Nicht im negativen Sinne! Den Equalizer auf „Bass“ gestellt und Martin Solveig´s Song „+1“ pumpte einiges mehr an Bass in den Raum als wenn er aus ist und das ganze auch noch ohne sich zu überschreien. Hier steckt also einiges an Potential.

Auch das integrierte Mikrofon habe ich getestet. Ich habe mein gegenüber deutlich und klar verstanden. Jedoch wurde ich auf der anderen Seite nicht richtig gehört, zuerst. Inateck wirbt ja mit einem „hochsensiblen“ Mikrofon. Zuerst war die Box beim Telefonat etwa 1,5Meter entfernt, was sehr schlecht klappte. Erst als ich die Entfernung auf 30-50cm verringerte gab es auf der anderen Seite keine Beschwerden mehr. Ich gehe davon aus, dass man hier einen Kompromiss eingehen muss. Verstärkt das Mikrofon zu viel, würden auch die Umgebungsgeräusche zu stark übertragen werden, was ebenfalls nicht Sinn der Sache wäre. Als Vergleich: EasyAcc empfiehlt beim Energy Cube selbst 20-30cm max. Entfernung zum Mikrofon. Bei der Inateck Mercury Box habe ich eine solche Empfehlung nicht gefunden.

Übrigens: Wenn ihr Das Klinke-Kabel in die Box steckt, wird Bluetooth automatisch ausgeschaltet. Die Kabelverbindung hat Vorrang.

Inateck Mercury Box – Aufstellempfehlung:

Die Box ist nach dem Bassreflexprinzip gebaut und strahlt diesen nach hinten ab. Stellt die Box also einfach vor die Wand. Ein Aufstellort in einem gesonderten Fach hat sich als besonders gut gemacht. In meinem Fall ein Regalfach in der Küche.

Inateck Mercury Box 9

Inateck Mercury Box – Abschlussfazit:

Schwarz, edel und gut! Ach, das stand schon im Betreff? So ist es auch: 1A Verarbeitung. Die Mercury Box spielt klar, ist lautstark und sieht gut aus. Durch einschalten des Equalizers lässt sich noch einiges aus der Box herausholen, so ihr wollt. Die Bluetoothreichweite entspricht der Norm. Eine Wand zwischen Smartphone und Box und eine Entfernung von 5-6m sind kein Problem. 2 Wände bei selber Entfernung und die Musik hört auf. Gebe ich eine Kaufempfehlung? Ja, so ihr bereit seit 49,90 EUR zu investieren, bekommt ihr die Mercury Box von Inateck bei Amazon in beiden Farben. Dies ist natürlich ein stolzer Preis, aber dafür erhaltet ihr einen edlen Bluetoothlautsprecher aus Aluminium mit 9-15h Spieldauer ( Den Akku musste ich nach 7 Tagen Nutzung noch nicht laden). Das „Look and Feel“ der Alu-Box ist einfach klasse. Das Zubehör macht hier keine Ausnahme und durch die Transportasche und den IP5X Schutz lädt die Box dazu ein mit an den Strand oder zum nächsten Grillausflug mitgenommen zu werden. Der nächste Sommer kommt bestimmt!

Und wie immer gilt: Habt ihr Fragen oder Anmerkungen? Dann ab damit in die Kommentare.

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Ein großer Dank geht hier nochmal an Inateck, welche uns die Mercury Box zur Verfügung gestellt haben und so den Test ermöglichten.

Inateck Mercury Box – Bluetoothlautsprecher im Test: Schwarz, edel und gut!
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Über Sebastian Päthe

Ford-Fan-> Fiesta Fahrer. Androidfan und TechNerd. Photography-Addicted (Sony Alpha 65). Familenvater. Freestyle-Hobbykoch auf https://kuechenepiso.de Liebhaber elektronischer Musik. Auch vertreten bei Google+, Twitter und Instagram. Follow me. :-) Mail: sebastian@mobildingser.com / Telefon: +49 (0) 3322 426 4609